BLW Tage #02 & #03 – Brokkoli, Karotte und Birne

An Tag 2 beinhaltete der Menüplan für das Partybaby Brokkoli und Kartoffeln. Ihm beim Brokkoliessen zuzuschauen war wirklich ein Erlebnis. Da er beim Essen auf meinem Schoß sitzt, kann ich sein Gesicht leider nicht sehen, aber der Gatte hat einige Fotos gemacht. Die Emotionspalette, die sich widerspiegelt, ist schier unglaublich. Erstaunen, Neugier, Verwirrung, Begeisterung – alles dabei. Das Partybaby war erneut sehr experimentierfreudig und probierte ausgiebig. Brokkoli ließ sich besonders gut festhalten und schien auch geschmacklich zuzusagen. Ich habe versucht, die einzelnen Röschen möglichst am Stielende abzuschneiden, damit ein Haltegriff entsteht, das klappte hervorragend und das Partybaby konnte gut zupacken. Er drehte die einzelnen Stücke erst neugierig in der Hand und biss dann herzhaft hinein. Auch dieses Mal spuckte er sehr viel direkt oder nach einigem hin und herschieben im Mund wieder aus. Aber er machte eindeutig auch Schluckbewegungen. Kartoffel war wie am Vortag nicht so gut zu handhaben, wurde aber auch probiert. Erstmals habe ich auch ein Glas Wasser dazu angeboten, was ihn regelrecht in Extase versetzte. Er war so stürmisch, dass er es mir fast aus der Hand riss. Am Ende waren wir beide ziemlich nass.

Fazit: Brokkoli macht dem Kind viel Spaß, gibt aber eine Riesensauerei, da die kleinen Knospen schnell zerfleddern. Noch am Abend haben wir überall am Kind kleine grüne Krümel gefunden.

Tag 3: Da ich von gestern noch Brokkoli übrig hatte, gab es erneut eine kleine Portion, dazu ein Stück Karotte und als Nachtisch etwas Birne.

Heute war das Partybaby eher in Umherwerf-Laune als auf Essen eingestellt. Die Brokkolistücke wurde nach kurzem Belutschen einfach fallen gelassen. Die Möhre hingegen wurde sehr ausgiebig gelutscht, bevor sie dem Brokkoli Gesellschft leisten durfte. Geschmacklich war wohl die Birne zum Abschuss der Knaller, leider war sie so glitschig, dass sie für das Partybaby unmöglich zu halten war. Letztlich nahm ich das Stück auf die flache Hand und er kam mit seinem Mund dicht heran und versuchte, es sich irgendwie reinzuschieben, aber es klappte nicht wirklich. Da müssen wir noch nach einer anderen Lösung suchen. Dafür leckte er dann genüsslich den an meiner Hand entlanglaufenden Birnensaft.

Fazit: Birne ist so wie ich mir das dachte, leider (noch) nicht machbar.

 

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